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Individualität leben

Freiheit heißt für uns seine Individualität leben zu können. Du allein weißt, was am Besten für dich ist. Daher solltest Du selbst entscheiden können, welchen Weg Du gehen möchtest. Wir wollen dafür sorgen, dass die Studierenden an der Hochschule ihre eigenen Entscheidungen treffen und ausleben können.

Individualität, Transparenz, Eigenverantwortung sind für uns die Leitlinien mit denen wir euch im nächsten Studierendenparlament vertreten möchten.

Gerade in Zeiten des Hochschulpaktes, den wir strikt ablehnen, müssen wir gemeinsam vernünftige Hochschulpolitik betreiben, damit darunter nicht die Qualität von Lehre und Forschung leidet. Bildung kostet viel Geld. Keine Bildung kostet uns die Zukunft!

Kürzungen sind Schuss ins eigene Knie

Bildung ist der wichtigste Rohstoff, den wir haben. Im Forschungs- und Bildungssektor darf daher nicht gestrichen werden! Der beschlossene Hochschulpakt fordert Entbehrungen. Deshalb brauchen wir eine vernünftige und konstruktive Haushaltspolitik! Einsparungspotenzial ist vorhanden, wie die riesigen Fixkosten der Universität zeigen. Einsparungen sollen investiert werden, wo sie am besten angelegt sind: in Lehre und Forschung.

Mehr Auswahl in der Mensa

Es gibt immer mehr Vegetarier und Veganer innerhalb unserer Studierendenschaft. Es muss daher eine Auswahl von vegetarischen und veganen Speisen geben, um allen eine Wahlmöglichkeit zu geben. Die Kennzeichnung aller Bestandteile eines Gerichts ist unverzichtbar, um Studierenden mit Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten eine Mahlzeit in der Mensa zu ermöglichen.

Moderner Studierendenausweis

Ein moderner Studierendenausweis mit Lichtbild im Plastikkartenformat hat viele Vorteile. Er wird einmal ausgehändigt und kann für die komplette Studienzeit als Kopierkarte, Mensakarte und Semesterticket genutzt werden. Das ist ökologisch und würde die hohen Kosten des jährlichen Verschickens sparen.

Platz und Zeit zum Lernen

Die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek sind vorbildlich, daher fordern wir eine Öffnung der Bibliothek auf den Lahnbergen und des juristischen Seminars bis 24.00 Uhr, um allen Studierenden die Möglichkeit einer freien Informationsbeschaffung zu geben. Außerdem sollen die Fachbereichsbibliotheken an mindestens einem Tag der Woche länger geöffnet bleiben!

Wer sich auf Prüfungen vorbereiten will, braucht das passende Umfeld. Die Bibliotheken und die wenigen nutzbaren Lernkabinen sind hoffnungslos überfüllt. Wir wollen mehr (Computer-) Arbeitsplätze und Schließfächer! Daher wird die LHG in den Dialog mit der Verwaltung eintreten und gemeinsam nach neuen Kapazitäten suchen.

Mehr Transparenz im AStA

Studierendenparlament und AStA bestimmen jedes Jahr über mehr als 400.000 Euro - das ist euer Geld! Das wenigste davon kommt wieder bei den Studierenden an. Der AStA arbeitet hochgradig intransparent. Was mit großen Teilen des Geldes passiert wirkt schleierhaft und ist anhand der Haushaltspläne nur zu vermuten. Es werden 17 Referate unterhalten, die allesamt eine Aufwandsentschädigung bekommen. Die Wenigsten von ihnen informieren ausführlich über ihre Tätigkeiten. Das muss sich in Zukunft radikal ändern. Referate die über längeren Zeitraum keine sinnvolle Arbeit nachweisen können, gehören abgeschafft!

©  Kirill Steinert, 2010